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Der Begriff "Kushiage", der übersetzt "in Öl ausgebackene Spießchen" bedeutet, stammt aus der Kanto-Region (Tokio und Umgebung).
Die Voraussetzungen für diese Spezialitätenküche wurden mit der Meiji-Reform Ende des 19. Jahrhunderts gelegt. Japan wurde nun nach über 200-jähriger Abkapselung dem Ausland geöffnet und die Japaner entwichelten ein großes Interesse an der westlichen Kultur und neuen materiellen Güten. Schnell spiegelten sich die westlichen Einflüsse im Lebensstil und in den Eßgewohnheiten im japanischen Alltag wider. Fleisch, das als Grundnahrungsmittel in der japanischen Küche bis dahin nahezu unbekannt war, wurde immer populärer und inspirierte zu neuen Variationen in der japanischen Küche.
In der Taisho-Ära (1912-26) begann man das Fleisch zu panieren und fritieren, daraus abgeleitet entwickelte sich ab dem 10. Jahr der Taish-Ära die Kushiage-Küche. Das Fleisch wurde klein zurechtgeschnitten und auf ein Bambusspießchen gesteckt, ehe es paniert und fritiert wurde. Um die Gerichte abwechslungsreich und ausgewogen zu gestalten, wurden auch Gemüse und Meeresfrüchte auf diese Art zubereitet und die Kombination der Zutaten ergaben eine unbegrenzte Variationsmöglichkeit.
Die Kushiage-Küche ist ein fester Bestandteil der Japanischen Küche geworden. Sie verknüpft die traditionelle Küche Japans mit der Westlichen und ist ein Beispiel für eine gelungene Harmonie zwischen Japan und der westlichen Kultur
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